und hier finden Sie unsere Positionen zu den wichtigsten Themen
Wohnen ist ein Menschenrecht. Jeder braucht ein Dach über dem Kopf. Doch die Realität sieht doch oft ganz anders aus: Mieten steigen kontinuierlich, Eigentum rückt in weite Ferne, und viele Menschen fragen sich, wie sie sich Wohnen und damit Leben überhaupt noch leisten sollen. Damit wollen wir uns nicht abfinden.
Darum braucht unsere landkreiseigene Wohnbaugesellschaft mehr Tempo. Sie soll bauen – klug, bezahlbar und zukunftsfähig. Jede zusätzliche Wohnung entspannt den Markt und hilft damit allen, vom Studierenden bis zur Familie im Freisinger Norden. Gleichzeitig kann die Wohnbaugesellschaft auch ein echtes Kompetenzzentrum für alle Gemeinden im Landkreis sein. Gerade kleine Kommunen brauchen Unterstützung beim Bau- und Immobilienmanagement.
Was sagt unser Kandidat Stephan Griebel: „Wohnen im Landkreis Freising soll wieder möglich sein. Bezahlbar, nachhaltig und menschlich.“
Wichtig ist uns auch der Blick auf die Fläche: Wir müssen intelligenter, klüger bauen, nicht breiter. Deshalb setzen wir uns dafür ein, höher zu bauen, statt neue Äcker und Wiesen zu versiegeln: Ein zusätzliches Stockwerk wo möglich, keine Supermärkte mehr ohne Wohnungen oder Büros darüber.
Natürlich gehört zur Wohnpolitik auch der Bestand: Sanierungsfahrpläne für alle landkreiseigenen Gebäude mit Fokus auf Energieeffizienz, Photovoltaik, Wärmepumpen und – gerade im Norden – etwa mit Hackschnitzel-Lösungen. So schaffen wir bezahlbaren Wohnraum und senken zugleich Energiekosten.
Und weil Wohnen nur gemeinsam geht, braucht es regelmäßige runde Tische: mit Kommunen, mit Vermietern und Mietern, mit der Immobilienwirtschaft, Genossenschaften und allen, die neue Wohnideen voranbringen wollen – vom Mehrgenerationenhaus bis zum ökologischen Nachverdichtungskonzept.
Besonders an den Hoch- und Fachhochschulen in Garching und Weihenstephan schlummert enormes Potenzial. Mit einer Verstärkung der Wirtschaftsförderung wollen wir die Rahmenbedingungen für Start-Ups, vor allem in den Bereichen Ernährungs- und Umwelttechnologien, noch besser unterstützen. Regionale Firmen, die sich neu erfinden wollen oder vor einer Betriebsübergabe stehen, werden gezielt vernetzt, besonders mit jungen, kreativen Köpfen.
Was sagt unser Kandidat Stephan Griebel: Unter dem Label „Made in Freising“ vernetzen wir Wirtschaft, Wissenschaft und Tourismus – für eine starke, nachhaltige Marke unserer Region.
Dem Fachkräftemangel begegnen wir clever: Durch besseres Onboarding internationaler Mitarbeitender und die Integration von Menschen mit Unterstützungsbedarf in den ersten Arbeitsmarkt schaffen wir neue Chancen für alle.
Auch im Tourismus steckt noch viel Potenzial. Die Holledau ist eine einmalige Kulturlandschaft, die Altmühl, Donau, Isar und die Voralpen verbindet – perfekt zum Entspannen, Entdecken und Genießen. Wir möchten, dass noch mehr Erholungssuchende und Kulturinteressierte unsere Heimat entdecken und so der sanfte Tourismus neue Impulse bekommt.
Gesundheit ist die Basis eines guten Lebens. Und damit unsere Gesundheitsversorgung stabil bleibt, müssen wir unser Klinikum zukunftsfähig aufstellen: als modernes, wohnortnahes Haus der Grundversorgung, gut vernetzt mit Hausärzten, Rettungsdiensten und Pflege. Die Geburtshilfe wollen wir sichern, Kurzzeit- und Übergangspflege ausbauen und regionale Versorgung stärken – von der Küche bis zur Pflegekoordination. Ein neues Notfallkonzept wie im Landkreis Dachau bringt schnelle Hilfe genau dort, wo sie gebraucht wird. Das ist regionale Daseinsvorsorge.
Was sagt unser Kandidat Stephan Griebel: „Vom Katastrophenschutz bis zur Demokratiearbeit: Wir stärken die, die unsere Gesellschaft tragen und schützen.“
Bildung entscheidet gerade in einem rohstoffarmen Land über Chancen und steht als Schlüssel zum Erfolg an erster Stelle. Alle Kinder sollen mit einem Abschluss starten können – das ist das Versprechen einer echten Bildungsregion. Das muss auch eingelöst werden. Daher und dazu braucht es eine starke Schulsozialarbeit, gesundheitliche Prävention und gute Ernährung – damit Lernen gelingt und junge Menschen gesund groß werden. Dabei vergessen wir GRÜNE nicht die Unterstützung für unsere ehrenamtlichen Jugendleiterinnen und Jugendleiter sowie den Kreisjugendring.
Gemeinschaft entsteht dort, wo Menschen sich begegnen, Verantwortung übernehmen und ein offenes Ohr füreinander haben. Das sehen wir bei unseren ehrenamtlich Engagierten – im Sport, in der Jugendarbeit, im Katastrophenschutz und in der Geflüchtetenhilfe. Arbeiten staatliche Stellen, Wohlfahrtsträger und Ehrenamtliche auf Augenhöhe zusammen, entsteht echte Wirksamkeit. Deshalb wollen wir GRÜNE Abläufe vereinfachen und verschlanken, Schnittstellen klären und Engagement noch besser unterstützen. Und für uns ganz wichtig, wir setzen uns für alle ein, die unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung, unseren Alltag und unsere Sicherheit tagtäglich sichern und stärken. Denn eine sichere, freie Gesellschaft lebt vom Mut ihrer Menschen – und vom Vertrauen zueinander.
Wir bringen die Energiewende voran – mutig, entschlossen, mit klaren Ergebnissen. Die Öffnung der Landschaftsschutzgebiete für Freiflächen-PV zeigt: Wir reden nicht nur, wir handeln. Extremwetter, Hochwasser und Hitze machen deutlich, wie dringend Klimaschutz ist. Unser Ziel: Ein klimaneutraler Landkreis, der Energie spart, erneuerbare Energien ausbaut und die Verwaltung fit für die Zukunft macht. Gemeinsam mit Gemeinden, Unternehmen und Bürger*innen schaffen wir einen Landkreis, der zum Motor der regionalen Energiewende wird.
Freising ist Natur. Freising ist Vielfalt. Und wir wollen, dass das so bleibt. Vom Schmetterling bis zum alten Baum: Jede Art zählt. Wir GRÜNE setzen uns dafür ein, unsere Landschaft zu erhalten, Biotope zu vernetzen und Natur wieder wachsen zu lassen. Mit Renaturierung, klaren Schutzmaßnahmen und echtem Engagement aus der Bevölkerung stärken wir das, was unseren Landkreis einzigartig macht – und sichern Lebensqualität für Generationen.
Was sagt unser Kandidat Stephan Griebel: „Wir sind schon weit beim Ziel, bereits 2035 klimaneutral zu sein. Wir werden nicht nachlassen und weiter konkret dafür arbeiten, Natur und Arten zu schützen und Vielfalt zu bewahren.“
Weniger Müll, mehr Zukunft: Unser Prinzip heißt
Vermeiden – Wiederverwenden – Recyceln
. Wir wollen Produkte länger nutzen, reparieren statt wegwerfen und Rohstoffe im Kreis halten. Der Landkreis soll bei seiner Beschaffung zeigen, wie es geht: weniger Einweg, weniger Verschwendung. Gleichzeitig unterstützen wir Bürger*innen mit praktischen Angeboten und guter Information für ein plastikarmes, ressourcenschonendes Leben. So entsteht ein Landkreis, der Verantwortung übernimmt – und die Zukunft im Blick hat.
Der Flughafen München ist wichtig für unsere Region – keine Frage. Aber die Belastungsgrenze ist längst überschritten. Mehr Lärm, mehr Nachtflüge, mehr ultrafeine Schadstoffe (UFP) und der Verlust wertvoller Naturflächen treffen unseren Landkreis jeden Tag. Eine dritte Startbahn würde all diese Probleme weiter verschärfen.
Und noch immer die dritte Startbahn? Wir GRÜNE sagen „Nein“, denn sie ist klimapolitisch aus der Zeit gefallen, wirtschaftlich fragwürdig und eben gesundheitlich brandgefährlich.
Was sagt unser Kandidat Stephan Griebel: „Weniger Lärm, weniger Schadstoffe und mehr Lebensqualität für den ganzen Landkreis. Wer die dritte Startbahn verhindern will, wählt Grün.“
Statt den Flugverkehr weiter auszubauen, setzen wir auf Zukunft: ein striktes Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr, öffentlich zugängliche Messdaten zu Lärm und Schadstoffen, den verpflichtenden Einsatz schadstoffärmerer Treibstoffe, den Schutz von Natur und Wohnraum sowie den Stopp flugfremder Großprojekte wie LabCampus oder Event-Arena.
Der Klimawandel ist längst bei uns angekommen: Starkregen, Hochwasser, Hitze und Stürme treffen auch den Landkreis Freising immer häufiger. Wir GRÜNE sorgen dafür, dass wir vorbereitet sind – mit moderner Ausrüstung, klaren Konzepten und echter Vorsorge.
Wir stärken unsere Einsatzkräfte. Feuerwehren, Rettungsdienste und das THW brauchen beste Ausbildung, moderne Technik und verlässliche Finanzierung. Ein eigenes Feuerwehr-Ausbildungszentrum schafft hochwertige, praxisnahe Schulungen direkt vor Ort. Ehrenamtliches Engagement verdient echte Anerkennung – und junge Menschen sollen früh für Retten und Helfen begeistert werden, etwa durch Programme wie Juniorhelfer oder Erste-Hilfe Kurse an allen Schulen.
Was sagt unser Kandidat Stephan Griebel: „Für einen starken, vernetzten und krisenfesten Landkreis – gemeinsam, vorausschauend und bodenständig.“
Wir machen den Landkreis widerstandsfähig. Eine Beratungsstelle für Klimaanpassung unterstützt Kommunen bei Schwammstadt-Konzepten, Hitzeschutz, Regenrückhaltung und Flächenplanung. Eine spezialisierte Katastrophenschutz-Leitstelle koordiniert Hochwasserschutz und Einsätze noch besser – gemeinsam mit Nachbarlandkreisen. Durch kluge Nutzung von Flutungsflächen und Wasserwegen können Schäden frühzeitig verhindert werden.
Wir schützen die Menschen. Notfall-Infosysteme warnen bei Hitzewellen und Extremwetter, besonders für ältere und vulnerable Gruppen. Durch Erfahrungsaustausch, gute Beispiele und Wissenstransfer schaffen wir Lösungen, die wirken.
Wir setzen uns für eine moderne, zukunftsgerichtete Mobilität ein. Neben der Buslinie nach Garching ist der Moosburger Flexbus ein Paradebeispiel für erfolgreichen ÖPNV, das der Kreistag auf den Weg gebracht hat. Er zeigt, wie es geht – wir wollen dieses Modell auf den ganzen Landkreis ausweiten. Denn wer auf das Auto verzichten möchte, muss zuverlässige Alternativen haben: flexible Busse, gut vernetzte Bahnlinien, aber auch sichere Rad- und Fußwege sowie Sharing-Angebote für Fahrzeuge und Lastenräder.
Mobilität ist mehr als ein Nice-to-have, sie ist für uns GRÜNE Daseinsvorsorge. Jeder soll sich frei bewegen können, egal ob jung oder alt, ob mit vollem Portemonnaie oder nicht, ob mitten in der Stadt oder auf dem Land. Der Landkreis sollte jetzt aktiv werden, Pilotprojekte starten und den Weg für eine zukunftsfähige, selbstbestimmte Mobilität ebnen.
Was sagt unser Kandidat Stephan Griebel: „Weniger Verkehr, mehr Lebensqualität – durch kurze Wege, lebendige Ortsmitten und attraktive Alternativen zum Auto.“
Darüber hinaus eröffnet die Digitalisierung neue Chancen: Mitfahr-Apps, Echtzeit-Fahrgastinfos, flexible On-Demand-Busse. Gleichzeitig setzen wir auf E-Mobilität mit einer schnellen Umstellung der Busflotten und flächendeckende Ladeinfrastruktur.
Auch das Rad bekommt Rückenwind: Radschnellwege, Beleuchtung, ein kreisweites Lastenrad-Sharing & Bike & Ride, sichere Abstellplätze und bessere Vernetzung mit Arbeitgebern und ÖPNV.